Was ist ein Schädel-Hirn-Trauma?
Krankheitsbild
Ein Schädel-Hirn-Trauma (SHT) ist eine ernste Verletzung des Kopfes, die das Gehirn schädigt. Sie erfordert sofortige medizinische Aufmerksamkeit , um Komplikationen zu vermeiden und die bestmögliche Prognose zu gewährleisten. Ein Schädel-Hirn-Trauma kann durch eine direkte Einwirkung auf den Kopf oder durch eine starke Erschütterung entstehen. Ein SHT kann von einer milden Gehirnerschütterung bis hin zu schweren Hirnverletzungen reichen, die lebensbedrohlich sein können.
Die Behandlung und Rehabilitation eines Schädel-Hirn-Traumas (SHT) hängt von der Schwere der Verletzung ab und umfasst eine Vielzahl von Maßnahmen, die darauf abzielen, die akuten Symptome zu behandeln, Komplikationen zu vermeiden und die bestmögliche Genesung zu fördern.


Was ist ein Schädel-Hirn-Trauma?


Krankheitsbild
Ein Schädel-Hirn-Trauma (SHT) ist eine ernste Verletzung des Kopfes, die das Gehirn schädigt. Sie erfordert sofortige medizinische Aufmerksamkeit , um Komplikationen zu vermeiden und die bestmögliche Prognose zu gewährleisten. Ein Schädel-Hirn-Trauma kann durch eine direkte Einwirkung auf den Kopf oder durch eine starke Erschütterung entstehen. Ein SHT kann von einer milden Gehirnerschütterung bis hin zu schweren Hirnverletzungen reichen, die lebensbedrohlich sein können.
Die Behandlung und Rehabilitation eines Schädel-Hirn-Traumas (SHT) hängt von der Schwere der Verletzung ab und umfasst eine Vielzahl von Maßnahmen, die darauf abzielen, die akuten Symptome zu behandeln, Komplikationen zu vermeiden und die bestmögliche Genesung zu fördern.
schädel-Hirn-Trauma
Verkehrsunfälle: Dies ist eine der häufigsten Ursachen, insbesondere bei Autofahrern, Motorradfahrern und Fußgängern. Der Aufprall bei einem Unfall kann zu schweren Kopfverletzungen führen.
Stürze: Vor allem bei älteren Menschen, aber auch bei Kindern, können Stürze aus geringer Höhe, wie zum Beispiel im Haushalt oder beim Sport, ein SHT verursachen.
Sportverletzungen: Kontakt- und Risikosportarten wie Fußball, Boxen, Eishockey oder Radfahren ohne Helm können zu Schädel-Hirn-Traumata führen.
Gewalteinwirkungen: Schläge auf den Kopf, wie sie bei körperlichen Auseinandersetzungen oder Misshandlungen vorkommen, können ebenfalls zu einem SHT führen.
Arbeitsunfälle: In Berufen mit einem hohen Risiko für Kopfverletzungen, beispielsweise im Baugewerbe, können Unfälle zu einem Schädel-Hirn-Trauma führen.
Freizeitunfälle: Unfälle bei Aktivitäten wie Skifahren, Reiten oder bei anderen Freizeitaktivitäten, die mit einem Sturz oder Aufprall verbunden sind, können ebenfalls ein SHT verursachen.
Leichtes Schädel-Hirn-Trauma (z.B. Gehirnerschütterung)
- Kopfschmerzen: Häufig eines der ersten Anzeichen.
- Schwindel: Gefühl der Unsicherheit oder des Schwankens.
- Übelkeit und Erbrechen: Tritt oft unmittelbar nach der Verletzung auf.
- Kurzzeitiger Bewusstseinsverlust: Kann wenige Sekunden bis Minuten dauern.
- Verwirrung und Desorientierung: Schwierigkeiten, sich zu orientieren oder einfache Fragen zu beantworten.
- Gedächtnislücken: Vor allem in Bezug auf die Zeit kurz vor oder nach dem Trauma.
- Benommenheit oder Benebelung: Ein allgemeines Gefühl der Benommenheit.
- Sehstörungen: Verschwommenes Sehen oder Doppelsehen.
- Schlafstörungen: Einschlafschwierigkeiten oder vermehrtes Schlafbedürfnis.
- Empfindlichkeit gegenüber Licht oder Lärm.
Mittelschweres Schädel-Hirn-Trauma
- Längerer Bewusstseinsverlust: Minuten bis Stunden, manchmal auch länger.
- Anhaltende Verwirrung oder Desorientierung.
- Deutliche Gedächtnisstörungen: Schwierigkeiten, sich an aktuelle Ereignisse zu erinnern oder neue Informationen zu behalten.
- Sprachstörungen: Schwierigkeiten beim Sprechen oder Verständnis von Sprache.
- Schwäche oder Taubheit in Gliedmaßen: Anzeichen für neurologische Ausfälle.
- Krampfanfälle: Unkontrollierte Muskelzuckungen oder -verkrampfungen.
- Blutungen aus Nase oder Ohren: Kann auf eine schwerere Verletzung hinweisen.
- Blutergüsse um die Augen oder hinter den Ohren ("Brillen- oder Battle's Zeichen").
- Anhaltende Kopfschmerzen: Die stärker werden oder nicht durch Schmerzmittel gelindert werden können.
Schweres Schädel-Hirn-Trauma
- Koma: Tiefe Bewusstlosigkeit, keine Reaktion auf äußere Reize.
- Schwere neurologische Ausfälle: Lähmungen, Verlust von Sprach-, Seh- oder Hörfunktionen.
- Anisokorie: Ungleich große Pupillen, was auf eine schwere Hirnverletzung hinweisen kann.
- Fortschreitende Verschlechterung des Bewusstseinszustandes.
- Atemstörungen: Unregelmäßige Atmung oder Atemstillstand.
- Blutungen und Schwellungen im Gehirn: Kann zu einem erhöhten Hirndruck führen, was lebensbedrohlich sein kann.
- Verlust der Reflexe: Zum Beispiel der Pupillenreflex oder der Schluckreflex.
- Bewusstseinsveränderungen: Bis hin zu tiefem Koma, kein Ansprechen auf Schmerzreize.
schädel-hirn-trauma
und
- Akutphase: Notfallbehandlung
- Neurorehabilitation: Erste Maßnahmen zur Förderung der Gehirnfunktion, wie basale Stimulation oder einfache kognitive Übungen, werden eingeleitet.
- Physiotherapie: Verbesserung von Beweglichkeit, Kraft und Gleichgewicht. Erlernen von Alltagsbewegungen.
- Ergotherapie: Training zur Wiedererlangung der Selbstständigkeit in alltäglichen Aktivitäten, wie Anziehen, Essen, und Waschen.
- Logopädie: Behandlung von Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen.
- Neuropsychologie: Unterstützung bei der Bewältigung von kognitiven Defiziten (z.B. Gedächtnisprobleme, Aufmerksamkeitsstörungen) und emotionalen Problemen (z.B. Depressionen, Angst).
- Robotergestützte Therapie (Exoskelette)
- Ambulante Rehabilitationsmaßnahmen: Fortsetzung der Therapie in spezialisierten ambulanten Einrichtungen.
- Fortlaufende Therapie: Manche Patienten benötigen langfristige oder lebenslange physiotherapeutische, ergotherapeutische oder psychologische Unterstützung.
- Hilfsmittel: Je nach den verbleibenden Beeinträchtigungen können Hilfsmittel wie Gehhilfen, Rollstühle oder Sprachcomputer notwendig sein.
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