Was ist T-RENA?

T-RENA (Trainingstherapeutische Rehabilitationsnachsorge) ist ein Programm der Deutschen Rentenversicherung, das sich an Patienten richtet, die nach einer abgeschlossenen medizinischen Rehabilitationsmaßnahme weiterhin Unterstützung benötigen, um ihre körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern. Ziel ist es, die Stabilisierung und Stärkung der Muskulatur durch individuell angepasste Trainingsprogramme zu fördern.

Schlaganfall
Schlaganfall

Was ist T-RENA?

Schlaganfall
Schlaganfall

T-RENA (Trainingstherapeutische Rehabilitationsnachsorge) ist ein Programm der Deutschen Rentenversicherung, das sich an Patienten richtet, die nach einer abgeschlossenen medizinischen Rehabilitationsmaßnahme weiterhin Unterstützung benötigen, um ihre körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern. Ziel ist es, die Stabilisierung und Stärkung der Muskulatur durch individuell angepasste Trainingsprogramme zu fördern.

T-Rena

Zielgruppe

Typische Zielgruppen für T-RENA sind:

Patienten nach orthopädischen Rehabilitationen:

  • Personen mit Erkrankungen oder Verletzungen des Bewegungsapparats (z. B. Rücken- oder Gelenkprobleme, Bandscheibenvorfälle, Arthrose).

Personen nach Operationen:

  • Patienten, die sich von größeren Operationen, wie Hüft- oder Kniegelenkersatz, Bandscheibenoperationen oder Wirbelsäulenoperationen, erholen.

Patienten nach einer schweren Erkrankung oder Verletzung:

  • Menschen, die aufgrund von schweren Erkrankungen, wie zum Beispiel nach einem Unfall, ihre Muskelkraft und allgemeine körperliche Fitness wiederherstellen müssen.

Personen mit chronischen Erkrankungen:

  • Patienten, die aufgrund chronischer Krankheiten, wie z. B. Osteoporose oder rheumatischen Erkrankungen, ihre Mobilität und Leistungsfähigkeit verbessern wollen.

T-Rena

Inhalte

Das T-RENA-Programm (Trainingstherapeutische Rehabilitationsnachsorge) der Deutschen Rentenversicherung hat zum Ziel, die nach einer Rehabilitation erreichte Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit langfristig zu sichern und weiter zu fördern. Es besteht aus gezielten Trainingsmaßnahmen, die individuell auf die Bedürfnisse der Patienten abgestimmt sind.

Hier sind die wichtigsten Inhalte des T-RENA-Programms:

Einleitung und Anamnese

  • Eingangsanalyse: Zu Beginn des Programms wird eine umfassende Eingangsuntersuchung durchgeführt, um den aktuellen körperlichen Zustand des Patienten festzustellen. Hierbei werden Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer geprüft.
  • Individuelle Zielsetzung: Basierend auf der Anamnese werden individuelle Trainingsziele festgelegt, um die persönlichen Bedürfnisse und gesundheitlichen Voraussetzungen des Patienten zu berücksichtigen.

Gerätegestütztes Training

  • Kraft- und Muskelaufbau: Im Mittelpunkt steht ein gezieltes Training an Kraftgeräten zur Stärkung der Muskulatur, insbesondere der Halte- und Stützmuskulatur des Bewegungsapparats (z. B. Rücken, Beine, Schultern).
  • Ausdauertraining: Parallel zur Kräftigung der Muskulatur wird das Herz-Kreislauf-System durch Ausdauertraining unterstützt. Dies erfolgt meist an Geräten wie Fahrradergometern oder Laufbändern.
  • Beweglichkeitstraining: Übungen zur Verbesserung der Beweglichkeit der Gelenke und zur Förderung der Flexibilität werden in das Programm integriert.

Begleitende Übungen

  • Koordination und Gleichgewicht: Neben dem Training an Geräten wird Wert auf Übungen gelegt, die die Koordination und das Gleichgewicht schulen. Diese sind wichtig, um das Risiko von Stürzen zu reduzieren und die allgemeine Beweglichkeit im Alltag zu verbessern.
  • Funktionelle Gymnastik: Ergänzende funktionelle Übungen, die speziell auf die Beweglichkeit und Stabilisierung von Gelenken und Muskeln abzielen.

Trainingseinheiten

  • Regelmäßige Einheiten: T-Rena umfasst in der Regel 26 Trainingstermine, die ein bis zweimal pro Woche in Gruppen von etwa 60 Minuten stattfinden. Bei Bedarf kann eine Verlängerung um weitere 12 Einheiten erfolgen.
  • Supervision durch Fachpersonal: Die Trainingseinheiten werden von speziell ausgebildetem Personal (z. B. Physiotherapeuten) betreut, um eine korrekte Durchführung der Übungen zu gewährleisten und bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen.

Motivation und Eigenverantwortung

  • Motivation zum langfristigen Training: Ein wichtiger Bestandteil des T-Rena-Programms ist es, den Patienten zu motivieren, auch nach der offiziellen Nachsorge eigenständig weiter zu trainieren.
  • Schulung zur Eigenverantwortung: Die Patienten lernen, wie sie ihre körperliche Fitness und Gesundheit langfristig eigenverantwortlich fördern können, um Rückfälle oder eine Verschlechterung ihrer gesundheitlichen Situation zu vermeiden.

Abschlussanalyse

  • Abschlussuntersuchung: Am Ende des Programms erfolgt eine Abschlussuntersuchung, bei der der Fortschritt des Patienten analysiert wird.
  • Empfehlungen für den weiteren Verlauf: Basierend auf den Ergebnissen der Abschlussuntersuchung werden Empfehlungen für ein weiteres eigenständiges Training oder weiterführende Maßnahmen gegeben.

T-rena

Teilnahme

Abschluss einer medizinischen Rehabilitation

  • Voraussetzung: Der Patient muss eine stationäre oder ambulante medizinische Rehabilitationsmaßnahme, die von der Deutschen Rentenversicherung finanziert wurde, erfolgreich abgeschlossen haben.
  • Rehabilitationsziel: Die Rehabilitation sollte sich dabei auf orthopädische oder unfallchirurgische Erkrankungen bzw. auf Beschwerden des Bewegungsapparates konzentriert haben.

Nachsorgebedarf

  • Indikation: Der behandelnde Reha-Arzt oder die behandelnde Reha-Einrichtung muss feststellen, dass ein Bedarf an weiterführender therapiebegleitender Unterstützung besteht, um die erreichten Therapieerfolge zu stabilisieren und auszubauen.
  • Mangelnde Stabilisierung: T-RENA ist insbesondere für Patienten gedacht, die nach der Reha noch nicht genügend körperliche Stabilisierung oder Leistungsfähigkeit erlangt haben, um den Alltag oder den Beruf problemlos zu bewältigen.

Verordnung durch den Reha-Arzt

  • Ärztliche Empfehlung: Die Teilnahme am T-RENA-Programm muss vom Reha-Arzt in der Reha-Einrichtung ärztlich verordnet werden. Der Arzt stellt dabei eine sogenannte Nachsorgeempfehlung aus, die dem Patienten als Grundlage dient.
  • Nachsorgeplan: Zusammen mit der Verordnung erstellt der Reha-Arzt einen Nachsorgeplan, der individuelle Trainingsziele und Empfehlungen enthält.

Zeitlicher Rahmen

  • Start des Programms: Die Teilnahme am T-RENA-Programm muss in der Regel innerhalb von 6 Wochen nach Abschluss der Rehabilitationsmaßnahme beginnen.
  • Durchführungszeitraum: Das Programm selbst kann innerhalb eines Zeitraums von 6 Monaten abgeschlossen werden, wobei es regelmäßig wöchentliche Trainingseinheiten gibt.

Genehmigung durch die Deutsche Rentenversicherung

  • Kostenübernahme: Die Deutsche Rentenversicherung übernimmt die Kosten für das T-RENA-Programm, sofern die Teilnahme verordnet und der Nachsorgebedarf bestätigt wurde.
  • Beantragung: Die Verordnung des Arztes wird an die Rentenversicherung übermittelt, die das Programm genehmigt. Der Patient erhält dann eine schriftliche Bestätigung über die Kostenübernahme.

Eigenständigkeit des Patienten

  • Selbstständige Teilnahme: Der Patient muss in der Lage sein, eigenständig an den Trainingseinheiten teilzunehmen. Dies bedeutet, dass keine ständige persönliche Betreuung (wie in der Reha) erforderlich ist, sondern der Patient in der Lage ist, die Übungen unter Anleitung eines Trainers oder Therapeuten selbstständig durchzuführen.

Wohnortnähe zu einer T-Rena-Einrichtung

  • Verfügbarkeit des Programms: Das Programm muss in einer wohnortnahen Einrichtung, die das T-RENA-Programm anbietet, durchgeführt werden können. In der Regel sind dies zertifizierte Physiotherapiezentren oder Reha-Einrichtungen.

Melden Sie sich gerne

Sie möchten mehr über unser Therapieangebot bei T-RENA erfahren oder direkt einen Termin vereinbaren.

Melden Sie sich gerne telefonisch oder per Mail bei uns.

0251 29 79 11-0
hallo@theraneurum.de