Multiple Sklerose MS
Krankheitsbild
Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), die Gehirn und Rückenmark betrifft. Sie ist autoimmun bedingt, was bedeutet, dass das Immunsystem des Körpers fälschlicherweise das eigene Gewebe angreift. Bei MS richtet sich dieser Angriff gegen die Myelinscheiden, die die Nervenfasern im ZNS umhüllen und schützen. MS ist eine komplexe Erkrankung, die bei jedem Betroffenen unterschiedlich verlaufen kann. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie können helfen, die Lebensqualität zu erhalten und das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen.
Die Symptome der multiplen Sklerose sind vielfältig und können sich über die Zeit verändern. Sie treten oft in Schüben auf, bei denen die Symptome plötzlich schlimmer werden, gefolgt von Phasen der Besserung oder Stabilität. Im fortgeschrittenen Stadium kann die Krankheit zu einer kontinuierlichen Verschlechterung ohne erkennbare Schübe führen.
Die genauen Ursachen der multiplen Sklerose (MS) sind bisher nicht vollständig geklärt, aber es wird angenommen, dass eine Kombination von genetischen, immunologischen und Umweltfaktoren eine Rolle spielt.


Multiple Sklerose MS


Krankheitsbild
Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), die Gehirn und Rückenmark betrifft. Sie ist autoimmun bedingt, was bedeutet, dass das Immunsystem des Körpers fälschlicherweise das eigene Gewebe angreift. Bei MS richtet sich dieser Angriff gegen die Myelinscheiden, die die Nervenfasern im ZNS umhüllen und schützen. MS ist eine komplexe Erkrankung, die bei jedem Betroffenen unterschiedlich verlaufen kann. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie können helfen, die Lebensqualität zu erhalten und das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen.
Die Symptome der multiplen Sklerose sind vielfältig und können sich über die Zeit verändern. Sie treten oft in Schüben auf, bei denen die Symptome plötzlich schlimmer werden, gefolgt von Phasen der Besserung oder Stabilität. Im fortgeschrittenen Stadium kann die Krankheit zu einer kontinuierlichen Verschlechterung ohne erkennbare Schübe führen.
Die genauen Ursachen der multiplen Sklerose (MS) sind bisher nicht vollständig geklärt, aber es wird angenommen, dass eine Kombination von genetischen, immunologischen und Umweltfaktoren eine Rolle spielt.
multiple sklerose ms
- Familiengeschichte und bestimmte Gene
- MS wird als Autoimmunerkrankung betrachtet, bei der das Immunsystem die Myelinscheiden, die die Nervenfasern im zentralen Nervensystem umhüllen, angreift.
- MS tritt häufiger in Ländern mit gemäßigtem Klima auf, insbesondere in Europa, Nordamerika und Neuseeland.
- Niedrige Vitamin-D-Spiegel wurden mit einem höheren MS-Risiko in Verbindung gebracht.
- Bestimmte virale Infektionen, insbesondere das Epstein-Barr-Virus (EBV), das das Pfeiffer-Drüsenfieber verursacht, werden mit einem erhöhten MS-Risiko in Verbindung gebracht.
- MS tritt häufiger bei Menschen europäischer Abstammung auf, insbesondere bei Nordeuropäern. Menschen mit afrikanischer, asiatischer oder indianischer Abstammung haben tendenziell ein geringeres Risiko, an MS zu erkranken.
- Frauen haben ein etwa doppelt so hohes Risiko, an MS zu erkranken, verglichen mit Männern.
multiple sklerose MS
- Sehstörungen wie Entzündung des Sehnervs und Doppeltsehen (Diplopie)
- Sensorische Symptome wie zum Beispiel Taubheit und Kribbeln
- Muskelschwäche und Spastik
- Ataxie: Probleme mit der Koordination und Schwindel
- Extreme Erschöpfung (Fatigue) ist eines der häufigsten und belastendsten Symptome
- Blasen- und Darmstörungen
- Kognitive Beeinträchtigungen wie zum Beispiel Gedächtnisstörungen und Aufmerksamkeitsdefizite
- Emotionale Veränderungen wie Depression und Stimmungsschwankungen
- Neuropathische Schmerzen und Muskelschmerzen
- Dysarthrie und Dysphagie, also Schwierigkeiten bei der Artikulation und Probleme beim Schlucken
- Sexuelle Dysfunktion
- Verschlechterung der Symptome bei Hitze
Multiple Sklerose ms
und
- Medikamentöse Behandlung und chirurgische Eingriffe
- Physiotherapie (Erhaltung der Muskelkraft und der Beweglichkeit)
- Ergotherapie (Wiedererlangung der Fähigkeiten des alltäglichen Lebens)
- Logopädie (Verbesserung des Sprechens und Schluckens)
- Robotergestützte Therapie (Exoskelette)
- Hilfsmitteln um die Mobilität, Kommunikation und Selbstständigkeit zu fördern
- Regelmäßige Überprüfung und Anpassung des Behandlungsplans an die individuellen Bedürfnisse
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