Was ist eine Knieverletzung?

Krankheitsbild

Das Krankheitsbild der Knieverletzungen umfasst verschiedene strukturelle Schädigungen am Kniegelenk, die sowohl akute als auch chronische Probleme verursachen können. Das Knie ist eines der komplexesten Gelenke im menschlichen Körper und setzt sich aus Knochen, Bändern, Sehnen, Muskeln und Knorpeln zusammen. Knieverletzungen treten häufig bei sportlichen Aktivitäten oder durch Unfälle auf und können die Stabilität und Beweglichkeit des Gelenks stark beeinträchtigen. Zu den häufigsten Verletzungen zählen Bänderrisse (z.B. Kreuzbandriss), Meniskusschäden und Knorpelverletzungen.

Typische Symptome sind Schmerzen, Schwellungen und eingeschränkte Beweglichkeit. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie, oft bestehend aus Physiotherapie oder in schweren Fällen chirurgischen Eingriffen, ist entscheidend, um langfristige Schäden zu vermeiden und die vollständige Funktionsfähigkeit des Knies wiederherzustellen. Unser Therapiezentrum bietet spezialisierte Behandlungen für eine optimale Rehabilitation. Knieverletzungen können durch Unfälle, Überbeanspruchung, Verschleiß oder plötzliche Bewegungen entstehen.

Was ist eine Knieverletzung?

Krankheitsbild

Das Krankheitsbild der Knieverletzungen umfasst verschiedene strukturelle Schädigungen am Kniegelenk, die sowohl akute als auch chronische Probleme verursachen können. Das Knie ist eines der komplexesten Gelenke im menschlichen Körper und setzt sich aus Knochen, Bändern, Sehnen, Muskeln und Knorpeln zusammen. Knieverletzungen treten häufig bei sportlichen Aktivitäten oder durch Unfälle auf und können die Stabilität und Beweglichkeit des Gelenks stark beeinträchtigen. Zu den häufigsten Verletzungen zählen Bänderrisse (z.B. Kreuzbandriss), Meniskusschäden und Knorpelverletzungen.

Typische Symptome sind Schmerzen, Schwellungen und eingeschränkte Beweglichkeit. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie, oft bestehend aus Physiotherapie oder in schweren Fällen chirurgischen Eingriffen, ist entscheidend, um langfristige Schäden zu vermeiden und die vollständige Funktionsfähigkeit des Knies wiederherzustellen. Unser Therapiezentrum bietet spezialisierte Behandlungen für eine optimale Rehabilitation. Knieverletzungen können durch Unfälle, Überbeanspruchung, Verschleiß oder plötzliche Bewegungen entstehen.

knieverletzungen

Ursachen

  • Kreuzbandriss (vorderes/hinteres Kreuzband): Ein Riss des vorderen oder hinteren Kreuzbands führt oft zu Instabilität des Knies, plötzlichen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Meist tritt es bei plötzlichen Richtungswechseln oder Stürzen auf.
  • Seitenbandrisse (Innenband/ Außenband): Diese Verletzungen treten häufig bei direkter Krafteinwirkung auf das Knie auf, zum Beispiel bei Kontaktsportarten.
  • Der Meniskus dient als Puffer zwischen dem Oberschenkel- und Schienbeinknochen. Ein Meniskusriss kann durch plötzliche Drehbewegungen des Knies oder durch langfristigen Verschleiß entstehen. Er verursacht Schmerzen und kann die Beweglichkeit stark einschränken.
  • Knorpelschäden, wie z.B. Chondropathien oder Chondromalazie, entstehen häufig durch Überlastung, Unfälle oder altersbedingten Verschleiß (Arthrose). Sie können zu einer unebenen Oberfläche im Knie führen und Schmerzen sowie Entzündungen verursachen.
  • Bei einer Patellaluxation springt die Kniescheibe aus ihrer natürlichen Position heraus, was starke Schmerzen und Schwellungen verursacht. Dies tritt oft bei Verdrehungen des Knies auf.
  • Knochenbrüche, z.B. des Schienbeinkopfes oder der Kniescheibe, entstehen in der Regel durch direkte Traumata wie Stürze oder Unfälle. Sie erfordern häufig eine operative Stabilisierung.
  • Durch Überbeanspruchung oder wiederholte Reibung kann sich der Schleimbeutel, der das Knie vor Reibung schützt, entzünden. Dies führt zu Schwellungen, Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit.
  • Eine Arthrose im Knie entsteht durch den Abbau des Gelenkknorpels über die Zeit und führt zu Schmerzen, Steifheit und Bewegungseinschränkungen. Dies ist oft eine Folge von altersbedingtem Verschleiß oder früheren Verletzungen.

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Symptome

  • Akute Schmerzen: Tritt häufig unmittelbar nach einem Trauma oder einer plötzlichen Bewegung auf, z.B. bei einem Bänderriss, Meniskusschaden oder einer Patellaluxation (Verrutschen der Kniescheibe).
  • Chronische Schmerzen: Können das Resultat einer anhaltenden Überlastung oder eines degenerativen Prozesses wie Arthrose sein. Diese Schmerzen treten häufig bei längerem Gehen, Stehen oder Treppensteigen auf.
  • Schmerzen bei Belastung: Typisch für viele Knieverletzungen. Sie treten verstärkt bei Belastung des Gelenks auf, wie beim Laufen, Hocken oder Springen.
  • Schnell auftretende Schwellung: Kann direkt nach einer Verletzung auftreten, insbesondere bei Bänderrissen oder Meniskusschäden. Oft resultiert die Schwellung aus einer Einblutung ins Gelenk (Hämarthrose).
  • Verzögerte Schwellung: Manchmal tritt die Schwellung erst Stunden nach der Verletzung auf, wenn das Gelenk Flüssigkeit ansammelt, wie bei einer Schleimbeutelentzündung oder nach Überlastung.
  • Eingeschränkte Beugung und Streckung: Eine Verletzung kann die volle Beweglichkeit des Knies einschränken. Dies tritt häufig bei Meniskusverletzungen, Bänderverletzungen oder nach einer Patellaluxation auf.
  • Blockierung: Ein „Einklemmen“ oder „Blockieren“ des Knies, oft verbunden mit plötzlichen Schmerzen, ist ein typisches Zeichen für einen Meniskusriss, bei dem ein Teil des Meniskus das Gelenk blockiert.
  • Gefühl der Unsicherheit: Häufig bei Bänderrissen, insbesondere bei Kreuzband- oder Seitenbandrissen. Das Knie fühlt sich instabil an, als ob es „nachgeben“ könnte, besonders bei plötzlichen Bewegungen oder beim Abwärtsgehen.
  • Wegknicken: Bei schweren Verletzungen kann das Knie auch ohne große Belastung plötzlich „wegknicken“.
  • Steifigkeit nach Inaktivität: Betroffene können insbesondere nach längeren Ruhephasen, wie beim Sitzen oder Schlafen, eine Steifigkeit im Knie verspüren. Dies tritt oft bei degenerativen Erkrankungen wie Arthrose oder chronischen Schleimbeutelentzündungen auf.
  • Geräusche im Gelenk: Ein hörbares Knirschen oder Knacken kann auf eine Knorpelverletzung (z.B. Chondromalazie) oder fortgeschrittene Arthrose hindeuten, bei der sich der Knorpel abgenutzt hat.
  • Schnappen im Gelenk: Tritt bei einigen Meniskusrissen oder einer Patellaluxation auf.
  • Verfärbung der Haut: Nach einem Trauma kann es zu sichtbaren Blutergüssen rund um das Knie kommen, die auf eine innere Blutung hindeuten, z.B. bei einem Bänderriss oder einer Fraktur.
  • Wärmegefühl: Eine entzündliche Reaktion auf eine Verletzung, wie bei einer Schleimbeutelentzündung (Bursitis) oder einer akuten Arthrose, kann ein Wärmegefühl und Rötungen um das Gelenk verursachen.

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Behandlung und Rehabilitation

  • Schonung: Unmittelbar nach einer Verletzung sollte das betroffene Knie entlastet und geschont werden, um weitere Schäden zu vermeiden. Gehhilfen (z.B. Krücken) können verwendet werden, um das Knie nicht zu belasten.
  • Kälteanwendungen: Eispackungen oder Kühlpacks sollten mehrmals täglich auf die verletzte Stelle aufgetragen werden, um Schmerzen und Schwellungen zu reduzieren.
  • Kompression: Eine elastische Bandage oder Knieorthese kann verwendet werden, um Schwellungen zu kontrollieren und Stabilität zu bieten.
  • Hochlagerung: Das Knie sollte über Herzhöhe gelagert werden, um Schwellungen zu verringern.
  • Medikamentöse Therapie: Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol können zur Schmerzlinderung und Entzündungshemmung eingesetzt werden. Bei starken Verletzungen können auch entzündungshemmende Medikamente (NSAR) verschrieben werden.
  • Physiotherapie: Die Rehabilitation beginnt mit kontrollierten Bewegungen, um die Gelenkfunktion zu erhalten und die Muskelkraft wiederherzustellen. Ziel ist es, die Muskulatur um das Knie herum zu stärken und die Stabilität zu verbessern. Übungen können auch zur Verbesserung der Flexibilität und Beweglichkeit durchgeführt werden.
  • Elektrotherapie und Ultraschalltherapie: Diese Verfahren werden zur Schmerzlinderung und Förderung der Heilung eingesetzt.
  • Manuelle Therapie: Techniken wie Massagen oder Gelenkmobilisationen können helfen, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern.
  • Knieorthesen: In einigen Fällen werden stützende Kniebandagen oder Schienen verwendet, um das Knie während der Heilung zu stabilisieren und zu schützen.
  • Kreuzbandrekonstruktion: Bei einem Kreuzbandriss wird das gerissene Band in einer minimalinvasiven Operation durch körpereigenes Gewebe (z.B. Sehnen) ersetzt. Dies geschieht meist arthroskopisch.
  • Meniskusoperation: Bei einem Meniskusriss kann der beschädigte Teil des Meniskus arthroskopisch genäht oder entfernt werden. In einigen Fällen kann der Meniskus auch rekonstruiert werden.
  • Knorpeltransplantation: Bei schweren Knorpelschäden kann eine Knorpeltransplantation oder eine Knorpelglättung durchgeführt werden.
  • Patellaluxation: Bei einer wiederkehrenden Kniescheibenverrenkung kann eine Operation notwendig sein, um die Stabilität der Kniescheibe zu verbessern.

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