Was ist eine Frozen Shoulder?
Krankheitsbild
Das Krankheitsbild der Frozen Shoulder (auch als adhäsive Kapsulitis bezeichnet) beschreibt eine schmerzhafte Versteifung der Schulter, die durch eine Entzündung und Schrumpfung der Gelenkkapsel entsteht. Die Gelenkkapsel umgibt das Schultergelenk und sorgt normalerweise für reibungslose Bewegungen. Bei der Frozen Shoulder wird diese Kapsel dick und eng, was zu eingeschränkter Beweglichkeit und Schmerzen führt. Das Krankheitsbild verläuft typischerweise in drei Phasen:
Einfrieren (Schmerzphase): In dieser Phase treten zunehmende Schmerzen auf, vor allem bei Bewegungen. Die Beweglichkeit der Schulter wird allmählich eingeschränkt, da sich die Gelenkkapsel entzündet und versteift.
Gefrorene Phase (Steifheitsphase): Die Schmerzen nehmen häufig ab, aber die Schulter bleibt steif. Die Bewegungen sind stark eingeschränkt, insbesondere das Heben des Arms und das Drehen nach außen.
Auftauphase (Erholungsphase): In dieser Phase verbessern sich die Symptome allmählich, und die Beweglichkeit kehrt langsam zurück, wobei die Gelenkkapsel wieder flexibler wird.
Die Ursachen sind meist unbekannt, aber Verletzungen oder lange Ruhigstellung können Risikofaktoren sein. Die Behandlung umfasst Physiotherapie, Schmerztherapie und in schweren Fällen medizinische Interventionen, um die Beweglichkeit der Schulter wiederherzustellen.


Was ist eine Frozen Shoulder?


Krankheitsbild
Das Krankheitsbild der Frozen Shoulder (auch als adhäsive Kapsulitis bezeichnet) beschreibt eine schmerzhafte Versteifung der Schulter, die durch eine Entzündung und Schrumpfung der Gelenkkapsel entsteht. Die Gelenkkapsel umgibt das Schultergelenk und sorgt normalerweise für reibungslose Bewegungen. Bei der Frozen Shoulder wird diese Kapsel dick und eng, was zu eingeschränkter Beweglichkeit und Schmerzen führt. Das Krankheitsbild verläuft typischerweise in drei Phasen:
Einfrieren (Schmerzphase): In dieser Phase treten zunehmende Schmerzen auf, vor allem bei Bewegungen. Die Beweglichkeit der Schulter wird allmählich eingeschränkt, da sich die Gelenkkapsel entzündet und versteift.
Gefrorene Phase (Steifheitsphase): Die Schmerzen nehmen häufig ab, aber die Schulter bleibt steif. Die Bewegungen sind stark eingeschränkt, insbesondere das Heben des Arms und das Drehen nach außen.
Auftauphase (Erholungsphase): In dieser Phase verbessern sich die Symptome allmählich, und die Beweglichkeit kehrt langsam zurück, wobei die Gelenkkapsel wieder flexibler wird.
Die Ursachen sind meist unbekannt, aber Verletzungen oder lange Ruhigstellung können Risikofaktoren sein. Die Behandlung umfasst Physiotherapie, Schmerztherapie und in schweren Fällen medizinische Interventionen, um die Beweglichkeit der Schulter wiederherzustellen.
frozen shoulder
Primäre Frozen Shoulder (idiopathisch)
Bei der primären Form tritt die Erkrankung ohne eine klare Ursache auf. Es gibt jedoch einige Risikofaktoren, die eine Rolle spielen können:
- Alter und Geschlecht: Frauen im Alter von 40 bis 60 Jahren sind häufiger betroffen als Männer.
- Hormonelle Veränderungen: Es wird vermutet, dass hormonelle Schwankungen, etwa während der Wechseljahre, einen Einfluss haben könnten.
- Genetik: Eine familiäre Veranlagung zur Erkrankung kann ebenfalls eine Rolle spielen.
Sekundäre Frozen Shoulder
Die sekundäre Frozen Shoulder entwickelt sich als Folge einer Grunderkrankung oder nach einer Verletzung. Mögliche Ursachen sind:
- Schulterverletzungen oder Operationen: Verletzungen wie ein Rotatorenmanschettenriss oder eine Schulterfraktur sowie postoperative Immobilisation können zu einer Frozen Shoulder führen.
- Längere Ruhigstellung der Schulter: Wenn das Schultergelenk längere Zeit nicht bewegt wird, etwa nach einem Unfall, erhöht dies das Risiko.
- Systemische Erkrankungen: Verschiedene Erkrankungen sind mit einem erhöhten Risiko für eine Frozen Shoulder verbunden, darunter:
- Diabetes mellitus: Menschen mit Diabetes haben ein deutlich höheres Risiko, eine Frozen Shoulder zu entwickeln.
- Schilddrüsenerkrankungen: Sowohl Unterfunktion (Hypothyreose) als auch Überfunktion (Hyperthyreose) können zur Entwicklung beitragen.
- Herz- und Gefäßerkrankungen: Diese können ebenfalls das Risiko einer Frozen Shoulder erhöhen.
- Parkinson-Krankheit: Neurologische Erkrankungen wie Parkinson sind ebenfalls Risikofaktoren.
frozen shoulder
Schmerzhafte Phase (Einfrieren)
- Dauer: 2 bis 9 Monate
- Symptome:
- Zunehmender, oft heftiger Schmerz in der Schulter, insbesondere bei Bewegung.
- Schmerzen sind besonders nachts und beim Liegen auf der betroffenen Schulter häufig schlimmer.
- Die Beweglichkeit der Schulter beginnt abzunehmen, aber der Schmerz steht in dieser Phase im Vordergrund.
- Schmerzen können sowohl im Ruhezustand als auch bei Bewegungen auftreten.
Steifheitsphase (Gefrorene Phase)
- Dauer: 4 bis 12 Monate
- Symptome:
- Die Schmerzen nehmen allmählich ab, bleiben jedoch in einigen Fällen bestehen.
- Die Beweglichkeit der Schulter ist stark eingeschränkt, sowohl aktiv als auch passiv.
- Es fällt schwer, alltägliche Bewegungen auszuführen, wie den Arm zu heben, sich zu kämmen oder nach hinten zu greifen.
- Die Schulter fühlt sich steif an, und Bewegungen sind oft nur mit großer Mühe möglich.
Erholungsphase (Auftauphase)
- Dauer: 6 bis 24 Monate
- Symptome:
- Die Schmerzen nehmen weiter ab oder verschwinden ganz.
- Die Beweglichkeit der Schulter verbessert sich allmählich, kann aber eingeschränkt bleiben.
- Die meisten Menschen gewinnen über die Zeit die volle oder fast volle Beweglichkeit zurück, obwohl dies langsam geschieht.
Weitere häufige Symptome über alle Phasen hinweg:
- Bewegungseinschränkung: Besonders die Außenrotation der Schulter ist stark eingeschränkt. Tätigkeiten wie das Heben des Arms über den Kopf oder das Drehen des Arms nach außen sind oft stark beeinträchtigt.
- Schmerzen bei Belastung: Aktivitäten, die die Schulter beanspruchen, führen oft zu stechenden Schmerzen.
frozen shoulder
und
- Physiotherapie: Ziel ist es, die Beweglichkeit zu erhalten, ohne die Schulter zu überlasten. Sanfte, passive Dehnübungen stehen im Vordergrund, um Schmerzen zu vermeiden und die Gelenkkapsel nicht weiter zu reizen.
- Kältetherapie: In den frühen, schmerzhaften Phasen kann Kälte helfen, Entzündungen zu reduzieren und Schmerzen zu lindern.
- Wärmetherapie: In späteren Phasen kann Wärme die Durchblutung fördern und das Gewebe auf Übungen vorbereiten.
- Elektrotherapie und Ultraschall: Diese Techniken können in der Physiotherapie eingesetzt werden, um Schmerzen zu reduzieren und die Heilung des Gewebes zu fördern.
- Ergotherapie: Ergotherapeuten helfen Patienten dabei, spezifische Bewegungen zu üben, die im Alltag notwendig sind, wie das Anziehen, Essen, Kämmen oder Greifen nach Gegenständen. Diese Übungen sind darauf ausgelegt, die Schulter schonend zu mobilisieren und die Beweglichkeit schrittweise zu verbessern.
- Schmerzmittel: Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen oder Naproxen werden eingesetzt, um Schmerzen und Entzündungen zu lindern.
Melden Sie sich gerne
Sie möchten mehr über unser Therapieangebot bei Frozen Shoulder erfahren oder direkt einen Termin vereinbaren.
Melden Sie sich gerne telefonisch oder per Mail bei uns.