Was ist Demenz?
Krankheitsbild
Demenz ist eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns, die zu einem schleichenden Verlust von Gedächtnis, Denkvermögen und Alltagskompetenzen führt. Die häufigste Form ist die Alzheimer-Krankheit, gefolgt von vaskulärer Demenz und anderen selteneren Formen. Betroffene erleben eine allmähliche Verschlechterung ihrer kognitiven Fähigkeiten, was zu Orientierungslosigkeit, Sprachstörungen und Persönlichkeitsveränderungen führen kann.
Obwohl Demenz nicht heilbar ist, können eine frühzeitige Diagnose, Medikamente und gezielte Therapien den Krankheitsverlauf verlangsamen und die Lebensqualität verbessern. Pflege und Unterstützung spielen eine zentrale Rolle im Umgang mit der Erkrankung. Das Verständnis für das Krankheitsbild der Demenz ist wichtig, um die Erkrankten bestmöglich zu unterstützen und ihre Lebensqualität so lange wie möglich zu erhalten.


Was ist Demenz?


Krankheitsbild
Demenz ist eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns, die zu einem schleichenden Verlust von Gedächtnis, Denkvermögen und Alltagskompetenzen führt. Die häufigste Form ist die Alzheimer-Krankheit, gefolgt von vaskulärer Demenz und anderen selteneren Formen. Betroffene erleben eine allmähliche Verschlechterung ihrer kognitiven Fähigkeiten, was zu Orientierungslosigkeit, Sprachstörungen und Persönlichkeitsveränderungen führen kann.
Obwohl Demenz nicht heilbar ist, können eine frühzeitige Diagnose, Medikamente und gezielte Therapien den Krankheitsverlauf verlangsamen und die Lebensqualität verbessern. Pflege und Unterstützung spielen eine zentrale Rolle im Umgang mit der Erkrankung. Das Verständnis für das Krankheitsbild der Demenz ist wichtig, um die Erkrankten bestmöglich zu unterstützen und ihre Lebensqualität so lange wie möglich zu erhalten.
demenz
- Alzheimer-Krankheit: Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Form der Demenz und macht etwa 60-80% aller Fälle aus. Sie wird durch die Bildung von Amyloid-Plaques und Tau-Fibrillen im Gehirn verursacht, die zu einem Absterben von Nervenzellen führen.
- Vaskuläre: Diese Form der Demenz entsteht durch Durchblutungsstörungen im Gehirn, häufig infolge von Schlaganfällen oder anderen Gefäßerkrankungen. Sie macht etwa 10-20% der Fälle aus.
- Lewy-Körper-Demenz: Bei dieser Demenzform lagern sich abnorme Proteine, sogenannte Lewy-Körperchen, in den Nervenzellen des Gehirns ab. Diese Form macht etwa 10-15% der Fälle aus.
- Frontotemporale Demenz (FTD): Die Frontotemporale Demenz wird durch das Absterben von Nervenzellen in den Frontallappen und den Schläfenlappen des Gehirns verursacht. Sie tritt häufig bei jüngeren Menschen (zwischen 45 und 65 Jahren) auf und macht etwa 5-10% der Demenzfälle aus.
- Sekundäre Demenz: Diese Demenzformen entstehen als Folge anderer Grunderkrankungen oder äußeren Faktoren, wie z. B. chronische Alkoholabhängigkeit (Wernicke-Korsakoff-Syndrom), Schilddrüsenunterfunktion, Vitaminmangel (z. B. Vitamin B12), Infektionen (wie HIV, Syphilis), Kopfverletzungen oder Tumore.
- Parkinson-Demenz: Im späten Verlauf der Parkinson-Krankheit können sich bei etwa 20-30% der Patienten Demenzsymptome entwickeln. Dies ist durch eine Kombination von motorischen und kognitiven Beeinträchtigungen gekennzeichnet.
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- Gedächtnisverlust: Schwierigkeiten, sich an neue Informationen zu erinnern, und ein zunehmender Verlust des Langzeitgedächtnisses.
- Orientierungsverlust: Probleme, sich in bekannten Umgebungen zurechtzufinden, und Verwirrung hinsichtlich Zeit und Ort.
- Sprachstörungen: Schwierigkeiten beim Finden der richtigen Worte, Verstehen von Gesprächen oder Führen eines zusammenhängenden Dialogs.
- Eingeschränkte Urteilsfähigkeit: Probleme bei der Entscheidungsfindung und im logischen Denken.
- Vermindertes Konzentrationsvermögen: Schwierigkeiten, sich auf Aufgaben zu konzentrieren oder mehrere Dinge gleichzeitig zu tun.
- Verlust von Alltagskompetenzen: Probleme bei alltäglichen Tätigkeiten wie Anziehen, Essen oder der Körperpflege.
- Persönlichkeitsveränderungen: Veränderungen in der Persönlichkeit, wie erhöhte Reizbarkeit, Apathie oder Misstrauen.
- Depression und Angst: Häufige Stimmungsschwankungen, Niedergeschlagenheit und Rückzug von sozialen Aktivitäten.
- Aggressivität oder Unruhe: Unangemessenes Verhalten, gesteigerte Unruhe oder sogar Aggressivität gegenüber anderen.
- Bewegungsstörungen: Schwierigkeiten beim Gehen, erhöhte Sturzgefahr und allgemeine motorische Unruhe.
- Verlust der Feinmotorik: Schwierigkeiten bei Tätigkeiten, die Geschicklichkeit erfordern, wie das Schreiben oder Knöpfen von Kleidung.
- Muskelsteifigkeit und Bewegungsarmut: Besonders in fortgeschrittenen Stadien und bei bestimmten Demenztypen, wie der Parkinson-Demenz.
demenz
und
- Kognitive Therapie: Diese umfasst Übungen, die das Gedächtnis und andere kognitive Fähigkeiten stärken sollen, z. B. Gedächtnistraining, Rätsel oder spezialisierte Computerprogramme.
- Ergotherapie: Ziel ist es, die Alltagsfähigkeiten der Betroffenen zu erhalten und zu fördern. Dies kann Übungen zur Verbesserung der Feinmotorik oder Strategien zur Bewältigung des Alltags umfassen.
- Physiotherapie: Bewegungstherapien helfen, die Mobilität und das Gleichgewicht zu erhalten, wodurch das Sturzrisiko gesenkt wird.
- Logopädie: Diese Therapie kann helfen, Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten zu fördern und zu erhalten.
- Musik- und Kunsttherapie: Diese kreativen Therapien können helfen, emotionale Ausdrücke zu fördern und Wohlbefinden zu steigern, indem sie Erinnerungen und Emotionen anregen.
- Tiergestützte Therapie: Der Kontakt mit Tieren kann beruhigend wirken und das emotionale Wohlbefinden verbessern.
- Realitätsorientierungstraining: Ziel ist es, den Patienten durch regelmäßige Orientierungshilfen (wie Kalender, Uhren oder Fotos) in der Gegenwart zu verankern.
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