Was ist eine Querschnittslähmung?

Krankheitsbild

Querschnittslähmung, auch als Paraplegie oder Tetraplegie bekannt, ist eine neurologische Erkrankung, die durch eine Schädigung des Rückenmarks verursacht wird. Diese Verletzung führt zu einer teilweise oder vollständigen Lähmung und einem Verlust der sensorischen Funktionen unterhalb der betroffenen Stelle. Die Ursachen reichen von Unfällen und Traumata bis hin zu Erkrankungen wie Tumoren oder Entzündungen. Die Symptome können neben der Lähmung auch Blasen- und Darmstörungen sowie chronische Schmerzen umfassen. Eine individuelle, intensive Therapie ist entscheidend, um die bestmögliche Lebensqualität und Mobilität zu fördern.

Die Behandlungs- und Rehabilitationsstrategie wird individuell auf den Patienten zugeschnitten und hängt von der Art und Schwere der Querschnittslähmung, dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten und den verfügbaren Ressourcen ab. Das Ziel ist es, die bestmögliche Lebensqualität und Unabhängigkeit zu erreichen.

Querschnittslähmung
Querschnittslähmung

Was ist eine Querschnittslähmung?

Querschnittslähmung
Querschnittslähmung

Krankheitsbild

Querschnittslähmung, auch als Paraplegie oder Tetraplegie bekannt, ist eine neurologische Erkrankung, die durch eine Schädigung des Rückenmarks verursacht wird. Diese Verletzung führt zu einer teilweise oder vollständigen Lähmung und einem Verlust der sensorischen Funktionen unterhalb der betroffenen Stelle. Die Ursachen reichen von Unfällen und Traumata bis hin zu Erkrankungen wie Tumoren oder Entzündungen. Die Symptome können neben der Lähmung auch Blasen- und Darmstörungen sowie chronische Schmerzen umfassen. Eine individuelle, intensive Therapie ist entscheidend, um die bestmögliche Lebensqualität und Mobilität zu fördern.

Die Behandlungs- und Rehabilitationsstrategie wird individuell auf den Patienten zugeschnitten und hängt von der Art und Schwere der Querschnittslähmung, dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten und den verfügbaren Ressourcen ab. Das Ziel ist es, die bestmögliche Lebensqualität und Unabhängigkeit zu erreichen.

Komplette und inkomplette Querschittslähmung

Ursachen

  • Unfälle: Verkehrsunfälle, Stürze oder Sportverletzungen sind häufige Ursachen, die zu einer Verletzung des Rückenmarks führen.
  • Gewalteinwirkung: Schuss- oder Stichverletzungen können das Rückenmark direkt schädigen.
  • Wirbelbrüche: Durch starke Krafteinwirkung, wie sie bei Stürzen oder Unfällen auftreten kann, können die Wirbel brechen und das Rückenmark einklemmen oder durchtrennen.
  • Erkrankungen: Tumore, Infektionen (z. B. Abszesse oder Entzündungen wie Myelitis) und degenerative Erkrankungen wie Multiple Sklerose können das Rückenmark schädigen.
  • Durchblutungsstörungen: Ein Schlaganfall im Rückenmark (spinaler Schlaganfall) oder eine arterielle Blockade kann die Blutversorgung des Rückenmarks unterbrechen.
  • Erbkrankheiten: Bestimmte genetische Erkrankungen, wie die spinale Muskelatrophie, können eine Querschnittslähmung verursachen.
  • Bandscheibenvorfälle: In seltenen Fällen kann ein schwerer Bandscheibenvorfall zu einer Kompression des Rückenmarks und somit zu einer Lähmung führen.

 

Komplette und inkomplette Querschittslähmung

Symptome

  • Bewegungsverlust: Je nach Höhe der Schädigung kann es zu einer vollständigen oder teilweisen Lähmung der unteren Körperhälfte (Paraplegie) oder des gesamten Körpers (Tetraplegie) kommen.

  • Schwäche: Eine reduzierte Muskelkraft in den betroffenen Extremitäten, oft verbunden mit einer eingeschränkten Beweglichkeit.
  • Sensibilitätsstörungen: Taubheitsgefühle oder der Verlust des Schmerz- und Temperaturempfindens in den betroffenen Körperregionen.

  • Kribbeln oder Brennen: Einige Patienten berichten von unangenehmen Missempfindungen, wie Kribbeln oder Brennen, in den gelähmten Bereichen.
  • Blasen- und Darmstörungen: Betroffene können Schwierigkeiten haben, die Blasen- und Darmfunktion zu kontrollieren (Inkontinenz, Verstopfung oder unwillkürlicher Harnabgang).
  • Sexuelle Dysfunktion: Verlust der Fähigkeit, sexuelle Reaktionen wie Erektionen oder Orgasmen zu erleben.
  • Spastizität: Unkontrollierbare Muskelkontraktionen oder Muskelsteifheit treten oft nach einer Rückenmarksverletzung auf.
  • Neuropathische Schmerzen: In den gelähmten Bereichen können brennende oder stechende Schmerzen auftreten, die durch geschädigte Nerven entstehen.

  • Muskelschmerzen: Schmerzen in den nicht gelähmten Bereichen, oft durch Fehlbelastungen oder Muskelverspannungen.
  • Autonome Dysreflexie: Bei einer Verletzung oberhalb des 6. Brustwirbelskann eine lebensbedrohliche Reaktion auftreten, bei der es zu starkem Blutdruckanstieg und Schweißausbrüchen kommt, ausgelöst durch harmlose Reize wie eine volle Blase.

 

Komplette und inkomplette Querschittslähmung

Behandlung und Rehabilitation

  • Stabilisierung: In der akuten Phase nach einer Rückenmarksverletzung steht die Stabilisierung des Patienten im Vordergrund. Hierzu gehören die Sicherung der Atmung, die Überwachung des Kreislaufs und die Behandlung von Begleitverletzungen.
  • Krankengymnastik (Physiotherapie): Erste physiotherapeutische Maßnahmen werden eingeleitet, um die Beweglichkeit der nicht betroffenen Körperteile zu erhalten und Muskelatrophie zu verhindern. Passive Bewegungsübungen helfen, die Gelenke mobil zu halten.
  • Atemtherapie: Bei Verletzungen des oberen Rückenmarks kann es zu Atemproblemen kommen. Hier setzt eine gezielte Atemtherapie an, um die Lungenfunktion zu unterstützen und Infektionen wie Lungenentzündungen zu vermeiden.
  • Ergotherapie: Ergotherapie hilft den Patienten, grundlegende Alltagsaktivitäten wie Anziehen, Essen und Körperpflege wieder zu erlernen und anzupassen. Spezielle Hilfsmittel und Techniken werden trainiert.
  • Gehtraining (Lokomotionstherapie): Falls eine Teilmobilität der Beine noch möglich ist, werden intensive Gehübungen, oft mit Unterstützung von Gangrobotern wie dem Lokomat, durchgeführt. Dies verbessert die Mobilität und fördert die Muskelkraft.
  • Bewegungstraining: Training mit Geräten wie dem tigo Bewegungstrainer hilft, die Muskulatur in den Armen und Beinen zu stärken und die Durchblutung zu verbessern.
  • Blasen- und Darmmanagement: Spezielle Techniken und medikamentöse Maßnahmen werden eingesetzt, um die Kontrolle über Blase und Darm wiederherzustellen.
  • Schmerzkontrolle: Neuropathische Schmerzen, die häufig auftreten, werden durch Medikamente, Physiotherapie oder alternative Therapien wie Akupunktur behandelt.

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